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 Ein Stück Kultur sichern

Von Isabel Stübben

 Montessori-Kinderhaus neuer Unterstützer des Centraltheaters


Die Kinder des Montessori Kindergartens übergeben die Beitrittserklärung an Norbert Ostendorf.Bild: Stübben

Brake. Damit soll auch für die Kinder das Braker Kulturgut erhalten bleiben.
Brake. „Wir müssen für die Stadt Brake eine breite Basis an Kultur schaffen“, erzählt Stefan Boddenberg vom Förderverein Montessori-­Kinderhaus St. Marien Brake. Der Verein ist Mitglied der Genossenschaft des Centraltheaters Brake (CTB) geworden, um aktiv zur Erhaltung einer familienfreundlichen Kreisstadt beizutragen. Das Centraltheater Brake existiert seit über 100 Jahren. Jeder Braker, alt oder jung, hat das Kino kennen- und lieben gelernt. Der unter Denkmalschutz stehende Saal ist mittlerweile komplett leer geräumt. Doch das soll sich bald ändern. Schon jetzt staunen die Kindergartenkinder, als sie durch die Räumlichkeiten laufen.

Im CTB ist viel zu tun
Ein eingerahmtes Foto inmitten des Saal erinnert daran, wie das Theater vor dem Restaurationsstart einmal aussah. Norbert Ostendorf vom Centraltheater Brake kann anhand des Fotos gut erklären, was hier noch alles zu tun ist, damit die Kinder schon bald in diesem Kinosaal Popcorn naschen können. Um dieses Szenario umsetzen zu können, müssen Personen, Vereine und Firmen aktiv werden.

Förderverein geht mit gutem Beispiel voran.
„Wir sind über alle Genossenschaftsmitglieder mehr als dankbar. 250 Mitglieder waren am Anfang unser Ziel. Nun ist unser aktueller Stand bereits 382“, freut sich Norbert Ostendorf, der in naher Zukunft gerne die 500er Marke knacken möchte.
Die Baumaßnahmen im großen Saal gestalten sich äußerst aufwendig. Damit das Ambiente möglichst originalgetreu rekonstruiert werden kann, muss einiges in Angriff genommen werden.
Um Brake ein Stück Kultur zurückzugeben, bemüht sich der CTB-Vorstand gemeinsam mit allen Unterstützern. „Wir wollen die Kinder fit fürs Leben machen. Und dabei darf Spaß und kulturelles Interesse nicht fehlen“, sagt Stefan Boddenberg. Brake sei eine Stadt, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien ausgerichtet sei. Und das solle auch so bleiben.


Artikel vom 05.10.2018

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