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    24.03.2019 - 22:39 Uhr

  

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 Hin zur blühenden Wiese

 Region(lrs). Mit dem im Sommer gestarteten Projekt „Bunte Wiesen“ will der NABU Oldenburger Land untersuchen, wie sich der Artenreichtum auf Grünlandflächen nachhaltig verbessern lässt. Die Laufzeit beträgt drei Jahre, doch schon nach den ersten Monaten ist Projektleiter Bernd Ziesmer mit den Maßnahmen zufrieden.


Blühende Wiesen sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern bieten Insekten einen wichtigen Lebensraum.


Konkret geht es darum, die Artenzusammensetzung auf den NABU-eigenen Grünlandflächen zu verbessern. Dazu wird auch untersucht, durch welche Pflanz-, Saat- und Pflegemaßnahmen die Artenzusammensetzung gesichert und verbessert werden kann. Letztlich soll so ausgelotet werden, welche Methode wo den besten Erfolg bringt. In den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch besitzt der Naturschutzbund etliche Hektar Grünland, zum Beispiel extensiv genutzte Mähwiesen, Moorweisen, Feuchtgrünland oder Obstwiesen, die auch als Mähwiesen genutzt werden. „Ihnen allen ist gemein, dass es sich um ökologisch wertvolles Grünland handelt, das von uns naturschonen genutzt wird“, erklärt Ziesmer. Diese spiele eine wichtige Rolle für den Artenschutz, denn hier fänden Pflanzenarten einen Lebensraum, für die auf intensiv genutzten Flächen kein Platz mehr sei. „Diese Arten wiederum sind die Grundlage, um dem erschreckend großflächigen Insektenschwund entgegenzuwirken“, sagt der Projektleiter.  Jeweils abgestimmt auf den jeweiligen Standort wird im Projekt mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet. Regionaltypische Artenmischungen oder auch einzelne Arten werden an geeigneten Standorten ausgesät. „Bei Mähwiesen im Moor, zum Beispiel in Loyermoor bei Rastede, soll der Torf nicht offengelegt werden. Hier ist das direkte Einpflanzen das schonendere Vorgehen“, erklärt Bernd Ziesmer. Auf anderen Flächen wiederum werden Mähgutübertragungen vorgenommen: Zur Reifezeit der Blumensamen wurde auf artenreichen Flächen gemäht und dieses Mähgut auf benachbarte Empfängerflächen ausgebraucht, um die Arten zu übersiedeln. Sogar ausgestochene Placken wurden von einer Wiese auf die andere verbracht, um kleine Inseln mit vollständigen Artengesellschaften umzusiedeln. „Das Projekt hat also durchaus auch experimentellen Charakter“, sagt er.  Von einem artenreichen Grünland profitieren vor allem Insekten. „Die Diskussion über die bedrohte Insektenfauna zeigt, dass die Blühhorizonte artenreichen Grünlands besonders wichtig sind“, sagt Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Stiftung, die das Projekt mit gut 97.000 Euro fördert. Unter intensiver Grünlandnutzung oder dem zunehmenden Schwund von Grünland litten nicht nur Insekten, sondern auch die Vogelwelt und Fledermäuse.
Die wichtigsten Faktoren im Projekt seien Zeit, Geduld und die Bereitschaft zum Experimentieren, sagt Bernd Ziesmer. „Bis sich arten- und blütenreiche Bestände in Nähwiesen dauerhaft etablieren, können Jahrzehnte vergehen“, betont er. Aber dennoch ist er schon jetzt sehr gespannt, welche Erfolge die ersten Maßnahmen im kommenden Jahr zeigen werden.


Artikel vom 28.12.2018

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