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 Mit dem Segelschiff in
die eiskalte Antarktis


Dieter Hadamitzky nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in die Antarktis.

Rodenkirchen. Als Kind haben Dieter Hadamitzky die spannenden Abenteuergeschichten über Franklin, Scott & Co. und die aufregende Eroberung der Pole fasziniert. Im vergangenen Jahr hat er sich einen Kindheitstraum erfüllt und ist  als „voyage crew“ mit dem Dreimaster „Bark Europa“ in das ewige Eis der Antarktis gesegelt.
Das 1911 in Hamburg vom Stapel gelassene Schiff segelt ganzjährig um die Welt und bereist als einziges Segelschiff regelmäßig die Antarktis (www.barkeuropa.com). Als segel-unerfahrenes Mitglied der „voyage crew“ war Hadamitzky vollständig in den Schichtdienst der Wachen, am Ruder und beim Segelsetzen in die Arbeit an Deck integriert. Sein offizielles „Certificate of Sea Service“ dokumentiert 1.776 nautische Meilen. In seinem Vortrag am Dienstag, 13. November, ab 20 Uhr in der Markthalle Rodenkirchen  erzählt er als „Landratte“ von seinen Ängsten und Befürchtungen vor der Überfahrt im Anblick der nur 56m langen Bark im Hafen von Ushuaia auf Feuerland. „Ich habe mich kaum mit dem Wirrwarr aus 24 Segeln und 5,5 km Seilen etwas vertraut gemacht, da passieren wir schon Kap Hoorn und segeln hinaus auf eines der stürmischsten Meere der Welt – die Drake Passage“, erzählt er.  Die See sei mit acht Windstärken „kabbelig“ und so lernte er zwei Drittel der Crew, binnen Minuten von der Seekrankheit dahingerafft, erst nach der Überfahrt kennen.
Er beschreibt slapstickhafte Szenen beim nächtlichen einarmigen Ankleiden für die „watches“ oder der ungewollten Jonglase mit heißen Suppen auf einem stark krängenden Segelschiff. Erhebend ist dann im ersten Morgenlicht der Moment, eigenhändig am Ruder unter vollen Segeln den Kurs zu halten. Die Antarktis empfängt die Crew nach seinen Erzählungen mit magischem Licht – der Himmel leuchtet grau-violett, wechselt ins Türkis mit einigen Sprenkeln von Smaragd; das Eis changiert von Weiß in alle Blautöne. Stundenlang trotzt Dieter Hadamitzky der Kälte an Deck in der Sorge, etwas zu verpassen. „Wir folgen den Spuren des Walfangs mit all seinen Grausamkeiten vor 100 Jahren und erfreuen uns an „springenden“ Buckelwalen“, berichtet er weiter. „Mit unseren Zodiacs landen wir in selten angelaufenen Buchten an und treffen auf Seelöwen, die nicht auf Besuch eingestellt sind.“ Mit seiner Live-Audiovision „Abenteuer Antarktis – Mit dem Segelschiff in die Antarktis“ hat der Autor im September 2014 den von der Reisezeitschrift „Lonely Planet Traveller“ und dem Reiseveranstalter „worldinsight“ veranstalteten Wettbewerb „Deutschland sucht den Weltentdecker“ gewonnen. Der Jury gehörten unter anderem David Hettich und Daniel Snaider an


Artikel vom 26.10.2018

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