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 Ist das Kunst oder kann das weg?

Von Gesche Gloystein

 Seefelder Mühle präsentiert Upcycling-Kunst in einer Ausstellung


Die Seefelder Mühle präsentiert interessante Upcycling-Kunst in einer Ausstellung, die bis zum 13. Januar 2019 zu sehen ist.

Seefeld. Es ist ein Freitag, wie man ihn hier in der Wesermarsch kennt. Ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen, ein bisschen mehr Wind. Doch nicht nur dieser Wind wehte an besagtem Freitag die zehn Frauen in das Obergeschoss der Seefelder Pastorei. Nein, es war auch die Neugier, das Unvorhersehbare, es war die Lust aufs Kreativsein, es war der Müll und die Frage, was sich daraus noch alles machen ließe, wenn man es denn versuchte.
Meike Janßen, Kunst- und Theaterpädagogin, und Sandra Bohlken, Gründerin der MACH!bar in Berne, die von der Evangelischen Jugend Wesermarsch getragen wird, inspirierte das alles zu einem dreitägigen Workshop: Ein Upcycling-Kunstworkshop mit dem Titel: Ist das Kunst oder kann das weg? Eine berechtigte Frage in Zeiten des schnellen Konsums und einer Leistungsgesellschaft, in der so ziemlich alles einen Nutzen haben muss.

Kunstwerke aus leeren Milchtüten und Plastikflaschen
Und genau da wollten die Leiterinnen mit ihrem Workshop ansetzen. Aus leeren Sahnebechern, Milchtüten, alten Teebeuteln, Kaffeepulver und benutzen Filtern, Korken, Plastikflaschen, -bechern, -gläsern, -tüten, Kornkorken, Pappe und Tüll sollten hier Kunstwerke entstehen, die aber in gemeiner Hinsicht weder einen Verwendungszweck noch besonderen ästhetischen Wert haben mussten.
Es ging darum, mit dem Material – mit seiner Beschaffenheit, seiner Farbe, seinen Eigenschaften – zu experimentieren, sich davon leiten zu lassen oder sie auch bewusst für die eigenen Zwecke und Ideen zu nutzen. Und so werkelten die acht Teilnehmerinnen fröhlich drauf los.
Es wurde geschnitten und geklebt, genäht und verdrahtet, geschmolzen und verschmolzen, gekleistert und angeordnet. Einige kamen schon von vornherein mit einer Idee in den Workshop, andere wiederum ließen sich vor Ort vom Material inspirieren. Gerade das Schmelzen des Plastikmülls mit dem Heißluftföhn,war für viele eine Besonderheit.
„Es ist total spannend zu sehen, wie das Material sich verhält, ohne dass man es beeinflussen kann, oder was passiert, wenn man versucht, es doch irgendwie so hinzubekommen, wie man es gern hätte,“ sagt eine der Teilnehmerinnen. „Das gelingt aber eher selten“, lacht sie.
Cafe und Kulturverein sammelten Müll
Das Café der Seefelder Mühle hatte vier Wochen lang all den anfallenden Müll im Cafébetrieb gesammelt, und aufgestockt wurde der Müll vom Kulturverein mit all den Dingen, die sich über die Jahre im Büro und bei Veranstaltungen ansammeln. Offenbar Material genug, um damit nicht nur ein Wochenende, sondern auch zwei oder drei zu füllen. „Ich hätte auch noch ein paar Tage länger arbeiten können“, erzählt eine andere Teilnehmerin. „Jetzt bin ich richtig im Flow. Es ist eigentlich schade, dass die Zeit schon rum ist.“
Der Workshop fügt sich thematisch passend in das Projektjahr des Kulturzentrums Seefelder Mühle „Gutes Morgen, Stadland!“ ein. Da ist es dann keine Überraschung, dass der Verein gerne die entstandenen Arbeiten in seinen Ausstellungsräumen zeigt. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.
Ab dem 1. November ist die Ausstellung bis zum 13. Januar samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Artikel vom 12.10.2018

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