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 Größtes Raubtier an der Wattenmeerküste

 Kegelrobbenbestände vor Ort in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen


So süß sie auch aussehen, Kegelrobben sind Raubtiere. Daher empfiehlt sich, immer einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 Metern zu halten.   Bild: Lasse Fast Jensen
 Wesermarsch/Region. Die Zahl der Kegelrobben in der Wattenmeer-Region wächst seit über einem Jahrzehnt stetig an – allein im letzten Jahr um 13 Prozent. Demnach haben sich die Bestände seit der Rückkehr der Kegelrobben ins Wattenmeer erfolgreich stabilisiert. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 6.144 Kegelrobben in dänischen, deutschen und niederländischen Gewässern des Welterbes erfasst. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Kegelrobbenzählung im Wattenmeer und Helgoland für die Zählperiode 2017 bis 2018, veröffentlich von der Trilateralen Seehund­expertengruppe (Trilateral Seal Expert Group/ TSEG) im Rahmen der Trilateralen Wattenmeer-Zusammenarbeit.
„Die Rückkehr der Kegelrobbe seit Mitte des 20. Jahrhundert ist eine Erfolgsgeschichte des trilateralen Umweltschutzes“, sagt Sascha Klöpper, stellvertretender Exekutivsekretär des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats (Common Wadden Sea Secretariat/ CWSS): „In diesem Jahr feiern Dänemark, Deutschland und die Niederlande 40 Jahre Zusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres und seiner Bewohner, darunter eben auch die Kegelrobbe und der Seehund. Auch dank dieser gemeinsamen Anstrengungen finden die Kegelrobben der Nordsee im Wattenmeer einen annähernd idealen Lebensraum vor. Die hier ansässigen Tiere bilden, zusammen mit regelmäßigen Gästen aus den britischen Gewässern, inzwischen einen stabilen regionalen Bestand.”
Die TSEG führt zweimal im Jahr trilaterale Zählungen durch, um sowohl ausgewachsene Robben als auch deren Jungtiere zu erfassen. 2018 wurden in Dänemark 228 Kegelrobben (+3% im Vergleich zu 2017) beobachtet, 188 (+33%) in Schleswig-Holstein und 4.565 (+13%) im niederländischen Wattenmeer. Auf Helgoland scheint sich der Bestand mit einem Anstieg auf 780 Tiere (+27%) zu 2017, nach dem Rückgang im Vorjahr (-17%) stabilisiert zu haben. Auch der Rückgang auf 383 Tiere (-9%) in Niedersachsen/ Hamburg könnte als Folge des großen Zuwachses in 2017 (+40%) gewertet werden. Insgesamt ist der Bestand um fast 13% auf 6.144 gezählte erwachsene Tiere gestiegen.
Kegelrobben sind die größten Raubtiere an der Wattenmeerküste und zählen wie Seehunde zu den bekanntesten Arten der Region. Zu früheren Zeiten wurden im Wattenmeer Kegelrobben durchaus häufig beobachtet, bis sie vermutlich aufgrund exzessiver Bejagung verschwanden. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wanderten erste Tiere aus britischen Gewässern wieder ins Wattenmeer ein.

Artikel vom 06.07.2018

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