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    23.02.2018 - 23:27 Uhr

  

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 „Meine Romane sind realitätsnah, aber nicht real!“

 Von Martin Bolte

Autorin Alexandra Schwarting schließt „Rosmarin & Lavendel“-Trilogie ab
 


 Die Namen ihrer Kinder auf dem Arm verewigt, sitzt Alexandra Schwarting in ihrer Schreibwerkstatt – dem heimischen Wohnzimmer.  
Bild: Martin Bolte
 Berne. „Es war nie geplant, dass ich Autorin werde, das ist einfach so passiert!“, sagt Alexandra Schwarting. Die Bernerin ist Ehefrau eines Landwirts, zweifache Mutter und arbeitet als gelernte Hotelfachfrau regelmäßig in der Gastronomie – an Aufgaben und Verpflichtungen mangelt es ihr also nicht. Doch ihre Leidenschaft gehört neben ihrer Familie eben auch der Literatur.
Alles begann im September 2016. Damals habe sie kurz vor dem Abschluss ihres Fernstudiums zur Hotelbetriebswirtin gestanden und als Ablenkung zum Lernstress etliche Liebesromane verschlungen, erinnert sich die heute 27-Jährige und fügt hinzu: „Ich wollte lieber lesen statt lernen.“ Infolge eines Scherzes ihrer besten Freundin begann sie seinerzeit kurzerhand, selbst eine eigene Geschichte zu schreiben. Und als sie nur wenige ­Wochen später die ersten Kapitel eben jener besten Freundin präsentierte, ermutigte diese sie, weiter zu schreiben. So entstand der Debütroman „Umhüllt – Im Mantel von Rosmarin und Lavendel“.
Das war im Frühjahr 2017. Inzwischen steht die „Rosmarin und Lavendel“-Trilogie kurz vor dem Abschluss. Teil drei befindet sich gerade im Lektorat und wird am 1. April veröffentlicht. Stellt sich die Frage: Schwingt da nicht ein bisschen Wehmut mit? „Ein bisschen? Ich bin sehr wehmütig“, gibt die Autorin einen Einblick in ihr Seelenleben, wenngleich sie sich bewusst ist, dass „alles erzählt ist, was erzählt werden musste“. Doch wenn man so viel Zeit mit seinen Protagonisten verbringt, deren Höhen und Tiefen miterlebt, dann fällt einem die Trennung schon schwer, sagt sie.
Noch schlimmer sei dieses Gefühl jedoch beim zweiten Teil, „Gefangen – Im Mantel von Rosmarin und Lavendel“, gewesen: „Wochenlang habe ich mich um das Ende gedrückt, ich wollte es einfach nicht schreiben“, gibt Alexandra Schwarting unumwunden zu. Und diese innere Hin- und Hergerissenheit ist verständlich: „Ich brauche ein Happy End – und das gibt es jetzt auch!“, verspricht sie, ohne den Weg zum glücklichen Ausgang vorwegzunehmen.
Also ein autobiografischer Roman? Mitnichten! „Ich werde oft darauf angesprochen, ob ich die Hauptfigur in meinem Roman bin. Das bin ich aber nicht!“, stellt die Autorin klar. Zwar besitzt Alisa (so der Name der weiblichen Protagonistin) „mein Lieblingsgetränk“ – mehr aber auch nicht. Kurzum: „Alles ist fiktiv, aber realitätsnah. Die ´Rosmarin & Lavendel´-Geschichte könnte im Prinzip jeder Landwirtsfrau in der Gegend passieren“, sagt Alexandra Schwarting und genau das sei auch eine ihrer Intentionen gewesen: Liebesromane zu schreiben und dabei zugleich eine authentische Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Landwirtschaft zu leisten.
Wer nach dem Abschluss der Trilogie jedoch glaubt, die Bernerin werde sich eine kleine literarische Pause gönnen, der irrt gewaltig. Als seinerzeit der zweite „Rosmarin & Lavendel“-Teil gerade ins Lektorat ging, fing sie schon tags darauf mit „Auf drei Beinen bis ins Glück“ an. „Inhaltlich etwas ganz anderes“ ist dieser Roman soeben erschienen. Und ab Sommer startet eine neue Trilogie. Ob diese Reihe letztlich wohl auch wieder ein Happy End haben wird? „Mit Sicherheit“, weiß die 27-Jährige schon jetzt. „Vielleicht schreibe ich irgendwann auch Bücher mit weniger glücklichem Ausgang, aber momentan ist das für mich undenkbar“, sagt die Autorin, die nie geplant hatte, Autorin zu werden. 

Lesung und Verlosung
Alexandra Schwarting liest aus „Auf drei Beinen bis ins Glück“ am 23. Februar im Panorama an der Kaje in Elsfleth. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird im Panorama unter Telefon 04404-959695 erbeten.
Außerdem verlost die Wesermarsch am Sonntag  3 x 1 Exemplar von „Auf drei Beinen bis ins Glück“. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, sollte einfach bis zum 13. Februar eine Mail schicken an gewinnspiel@wesermarsch-am-sonntag.de. Unbedingt Name und Telefonnummer angeben, die Gewinner werden benachrichtigt. 

Artikel vom 09.02.2018




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