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    20.07.2018 - 18:40 Uhr

  

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 Ausstellung zur Katastrophe von 1717 in Langwarden

 300 Jahre Weihnachtsflut – Große Resonanz auf außergewöhnliche Präsentation


 Katastrophaler Zustand in der heiligen und eisigen Nacht 1717.   Bild: Archiv Remmers
 Langwarden. Im vergangenen Jahr jährte sich die Weihnachtsflut von 1717 zum dreihundertsten Mal. Das Ereignis war für die Akademie Dangast - Kunst & Natur e.V. Anlass, die Initiative für eine Gedenkveranstaltung zu ergreifen.  Die Ausstellung „300 Jahre Weihnachtsflut“ wurde dort im Dezember  eröffnet und bis Mai 2018 an acht verschiedenen Orten zwischen Ems und Weser gezeigt.
Ab sofort ist diese außergewöhnliche und hochinteressante Ausstellung nun im  Kulturhaus am Wattenmeer in Langwarden zu sehen.  
In Butjadingen gab es die größten Schäden im gesamten Oldenburger Land. Auf 30 Großpostern wird das ganze Elend und Ausmaß der Schäden sichtbar.
Erstmalig werden der Öffentlichkeit auch historische Funde vom Langwarder Groden präsentiert. Es sind Funde von einer 1717/1720-1721 untergegangenen Siedlung vor der heutigen Butjadinger Nordküste.
Dieser „Zufallsfund“ gibt einen wichtigen Einblick in die Siedlungsgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Die Großposter präsentieren den Ablauf dieser Flut, beschreiben die Zahl der Opfer und den Umfang der Schäden in den einzelnen Regionen und Orten entlang der Küste. Augenzeugen berichten in Briefen von der Not der Bevölkerung.
Ebenfalls vorgestellt werden Albert Brahms aus Sande und Anton Günther von Münnich aus Neuenhuntorf, Personen, die sich mit der Schadensbeseitigung der Sturmfluten befassten. Anton Günther von Münnich war sowohl in der Grafschaft Oldenburg als auch in Ostfriesland tätig.
Weiter vorgestellt werden die Pastoren Johann Friderich Jansen aus Neuende und Johann Christian Hekelius aus Resterhafe bei Dornum. Beide haben die Flut beziehungsweise deren Folgen persönlich erlebt und geben in ihren Büchern eine Deutung der Ereignisse entsprechend der damals vorherrschenden theologischen Meinung.
In der Ausstellung  wird eine Einordnung der Weihnachtssturmflut von 1717 in die Katastrophenfluten und Sturmfluten seit dem ersten authentischen Sturmflutbericht im 12. Jahrhundert bis heute vorgenommen. Originalkarten, zahlreiche Kopien und Abbildungen zeigen die zeitgenössische Sicht der Ereignisse.
Die Ausstellung ist bis zum 6. Mai im Kulturhaus an der Langwarder Straße 112 in Butjadingen zu sehen. Die Öffnungszeiten sind  donnerstags bis sonntags von 14 bis 17.30 Uhr und am 1. Mai Feiertag.

Artikel vom 20.04.2018




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