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 Museumsleiter wird zum Sachen-Sucher

 Christina Hinrichs

 Sonderausstellung in der Moorseer Mühle – Alltagsgegenstände gesucht


 Bringt derzeit frischen Wind in die 300 Jahre alten Gemäuer des Moorseer Mühlen Museums: Museumsleiter Jan Christoph Greim.   Bild: Hinrichs
Moorsee. Auf dem Tisch im Trauzimmer des Müllerhauses stehen Teetassen und etwas Gebäck,  als Jan Christoph Greim, seit vergangenem Jahr Museumsleiter der Morrseer Mühle, zum Pressetermin einlädt. Anlass ist das 40jährige Bestehen des Museums.
Außerdem jährt sich im Mai dieses Jahres zum 25. Mal die Weiterentwicklung des Hauses von einem Landwirtschaftsmuseum zu einem Fachmuseum der Mühlengeschichte in der Wesermarsch, während  dessen  Leitung seit 20 Jahren in der Verantwortung des Rüstringer Heimatbundes liegt. Auch das Mühlenfest findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt.
Das Museum plant auf dieser Basis eine Sonderausstellung unter dem Titel „Deine Geschichte – 40 Jahre Museum Moorseer Mühle“ und bringt damit auf den Punkt, wie und was damit gemeint ist. „Wir möchten den Besuchern die Mühlengeschichte näher bringen“, erklärt Jan Christoph Greim.
Und um sein Vorhaben lebendiger zu machen, sucht er Sachen und Geschichten aus der Bevölkerung, die wiederum hier ausgestellt und erzählt werden sollen. „Das müssen keine antiken Möbel oder besondere Stücke sein“, betont er. Vielmehr sei er auf der Suche nach banalen Alltagsgegenständen und Geschichten. Die allerdings alle eines gemein haben sollten: Sie müssen in irgendeiner Weise einen Bezug zur Mühle haben.
Jan Christoph Greim denkt da beispielsweise an den vergessenen Regenschirm oder einen lange zurückliegenden Spaziergang entlang der Mühle, an  traurige oder lustige Begegnungen, an die man sich vielleicht erinnert.
Der gebürtige Münsterländer  hat in Bochum Geschichte, Technikgeschichte und Klassische Archäologie studiert und promoviert und blickt bereits auf eine recht große Erfahrung als Kurator namhafter Ausstellungen, zum Beispiel im Bremer Fokke Museum, zurück. Sein Anliegen, zukünftig auch ein jüngeres Publikum für die Mühlengeschichte zu begeistern, dürfte mit dieser ersten Sonderausstellung durchaus glücken. „Ich möchte einen Gegenwartsbezug herstellen“, sagt Jan Christoph Greim. Die Moorseer Mühle sei bislang ein Touristenmuseum. Er möchte die lokale Bevölkerung mit diesem Konzept animieren, selbst Teil der Ausstellung zu werden.
„Es sind ja häufig die einfachen Dinge, an die man sich erinnert“, glaubt Jan Christioph Greim. Dinge des Alltags, Geschichten, Anekdoten. Und ist gespannt, ob und wie viele Leute sich melden. „Es genügt, wenn die Interessenten mich anrufen“, sagt er. „Wir vereinbaren dann einen Termin und ich fahre persönlich hin und hole das Exponat ab“.
Die Ausstellung „Deine Geschichte – 40 Jahre Moorser Mühle“ wird am 26. Juli eröffnet. Die Gegenstände mit Begleittext sind dann bis zum 31. Oktober dort zu sehen. Als Dankeschön erhalten die Leihgeber und deren Familien  übrigens während der gesamten Ausstellungsdauer freien Eintritt in das Museum. Bis zum 16. Februar haben potentielle Leihgeber die Gelegenheit, einen Termin unter 04731/88983 zu vereinbaren. Man kann auch einen Termin  per e-mail an info@museum-moorseer-muehle.de vereinbaren.
„Ich bin gespannt“, sagt Jan Christoph Greim. „Auf das, was da so ins Haus kommt und auf die Reaktion der Besucher. Schließlich lebt ein solches Haus von den Gästen, von denen es besucht wird. Das Konzept zur Sonderausstellung hat Potenzial und es wäre schön, wenn sich die Bevölkerung daran beteiligt.“

Artikel vom 19.01.2018




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