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 „Gewalttätige Auseinandersetzungen hatten wir hier noch nie“

 Von Martin Bolte

 Braker Jugendtreff bietet Programm für unterschiedliche Altersgruppen an


 Organisieren gemeinsam mit ihrer Kollegin Gabriele Lisse (nicht im Bild) das Angebot des Braker Jugendtreffs: die städtischen Jugendpfleger André Ziemann und Sabrina Kanatschnig.   Bild: Martin Bolte
 Brake. Eine unverzichtbare Einrichtung für Kinder und Jugendliche in der Kreisstadt ist der Braker Jugendtreff am Philosophenweg neben dem Brommy Bad. Unter städtischer Federführung wird hier unter der Woche ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm mit wechselnden Aktionstagen organisiert.
An besagtem Standort betreibt die Stadt den Jugendtreff seit fünf Jahren. Damals hätten die Braker Jugendlichen der Einrichtung „ihren Stempel aufgedrückt“, lobt der städtische Jugendpfleger André Ziemann rückblickend das große Engagement der Jugendlichen, als die Räumlichkeiten seinerzeit mit viel Eigenleistung hergerichtet wurden. Auch bei der Programmgestaltung hätten die Jugendlichen damals aktiver mitgewirkt als es etwa heute der Fall ist.
Doch auch, wenn die Jugendlichen sich gegenwärtig etwas weniger einbringen als in der Vergangenheit – ungebrochen groß ist das Interesse am Jugendtreff-Angebot. Montags und dienstags richtet sich dieses an die Altersgruppe 12 bis 18 Jahre (14.30 bis 19.30 Uhr), mittwochs an 12- bis 27-Jährige (14.30 bis 19.30 Uhr). Donnerstags stehen die Sechs- bis Zwölfjährigen im Fokus (15 bis 18 Uhr). Der Donnerstag steht zudem mit wechselnden Themen unter dem Motto „Kindertag“. Doch selbst, wenn ein Motto vorgegeben ist, muss dieses nicht zwingend umgesetzt werden: „Wir machen nur einen Vorschlag, auf den wir uns vorbereiten. Wenn die Kinder und Jugendlichen aber spontan etwas anderes machen möchten, ist das vollkommen in Ordnung“, berichtet Sabrina Kanatschnig, die gemeinsam mit André Ziemann und Gabriele Lisse für die städtische Jugendarbeit zuständig ist. Zudem sind einige Kindertage ohnehin als „offener Treff“ angelegt, bei dem die Kinder von vornherein frei entscheiden können, was sie spielen, basteln oder backen möchten. Und dieses Konzept geht auf: 20 bis 30 Kinder kommen im Schnitt in der kalten Jahreszeit zum Kindertag, im Sommer sind es in der Regel mehr. „In der Spitze hatten wir schon bis zu 50 Kinder beim Kindertag“, erinnert sich Sabrina Kanatschnig. Das sei dann schon eine Herausforderung, die man in der Vergangenheit aber mit Improvisation immer bewältigen konnte. „Wir schicken keine Kinder nach Hause“, stellt die Jugendpflegerin klar. Eltern oder Großeltern können übrigens gerne anfangs mitkommen, um sich selbst einen Einblick vom Jugendtreff zu verschaffen.
Neben der Betreuung und Beaufsichtigung der Kinder und  Jugendlichen kommt den städtischen Jugendpflegern aber noch eine weitere bedeutsame Funktion zu: die seelsorgerische. „Liebeskummer, Ärger mit den Eltern, Stress in der Schule – wir sind der Kummerkasten für die unterschiedlichsten Probleme der Jugendlichen“, berichtet André Ziemann, fügt aber zugleich hinzu: „Und das sind wir gerne. Jeder, der etwas auf dem Herzen hat, kann sich damit an uns wenden.“ Die Erfahrungen zeigen, so Ziemann, dass „viele Jugendliche sich einfach mal den Frust von der Seele reden möchten und jemanden zum Zuhören brauchen“. Ziemann und seine Kolleginnen garantieren dabei Verschwiegenheit. Auch in Sachen Bewerbung wird das Trio schon mal um Rat gefragt und wirft gerne auf Wunsch einen Blick auf die Bewerbungsunterlagen.
Klingt alles sehr harmonisch. Doch was ist mit Jugendlichen, die über die Stränge schlagen? „Gewalttätige Auseinandersetzungen und Vandalismus hatten wir hier noch nie und wir mussten auch noch keine Jugendlichen des Hauses verweisen“, hat André Ziemann bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Auch das spricht für den Braker Jugendtreff. 

Artikel vom 09.03.2018




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