Werbung im Wesermarsch am Sonntag: Preisliste · Kleinanzeigen Rund um Ihre Zustellung · Kontakt · Impressum
    20.05.2018 - 19:23 Uhr

  

 Elsfleth. Eine clevere Idee hatten die Verantwortlichen der Stadt Elsfleth und des hiesigen Gewerbe- und Handelsvereins (GHV). Da in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen des GHV nicht nur mit dem...

weiterlesen...

 
 Nordenham. Mit einem Open-Air-Konzert von Hartmut Becker auf dem Segelflugplatz in Nordenham startet am kommenden Sonnabend, 26. Mai, der „Musiksommer Nordenham-Butjadingen“. Humorvoll, sympathisch...

weiterlesen...

 
Share |

 „Weitere weiße Flecken beseitigen“

 Von Martin Bolte

Breitbandausbau: Startschuss fällt in Berne – Projektabschluss für Frühjahr 2019 anvisiert


 Symbolischer Spatenstich: Bernes Bürgermeister Hartmut Schierenstedt (links) freut sich mit den hiesigen Landtagsabgeordneten um Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (5. v. r.) sowie Vertretern des Breitband Kompetenzzentrums Niedersachsen, des Amtes für regionale Landesentwicklung, des Landkreises Wesermarsch und der EWE auf den Beginn des Glasfasernetzausbaus in der Wesermarsch.    Bild: Martin Bolte
 Berne/Wesermarsch. Wenn die Arbeiten im gesamten Landkreis abgeschlossen sind, sollen viele der bis dato noch technisch unterversorgten Haushalte, Gewerbebetriebe und Schulen in der Wesermarsch auf ein verbessertes Netz zurückgreifen können. „Bund und Land sowie die Kommunen und der Landkreis mit einem Eigenanteil tragen mit dem Ausbau zur Beseitigung weiterer weißer Flecken bei, auf dem Weg zu einem ­flächendeckenden Breitbandausbau in der Wesermarsch“, informiert Matthias Sturm vom Landkreis Wesermarsch über den unmittelbar bevorstehenden Breitbandausbau. Bereits im Sommer hatte der Oldenburger Telekommunikations- und Energieversorger EWE den Zuschlag erhalten (die WaS berichtete), nun fiel in Berne der offizielle Startschuss für den kabelgebundenen Glasfaserausbau für eine schnelle Internetanbindung mit mindestens 50 Mbit/s.
Wenngleich der Startschuss in Berne gefallen ist, heiße dies aber nicht, dass die übrigen Wesermarsch-Kommunen erst später an die Reihe kämen, stellt Marc Eden von der EWE klar. Bei 86 Projektgebieten beginne der Energieversorger nahezu parallel im gesamten Landkreis mit der Maßnahmenumsetzung.
EWE: „Zeitplan ist eng gesetzt und schwer kalkulierbar“
„Der Zeitplan ist eng gesetzt“, verkündet EWE TEL-Kommunalberater Ralf von Dzwonkowski, der das Projekt für die Wesermarsch maßgeblich mitorganisiert. Im ersten Quartal 2019 sollen die Arbeiten in der gesamten Wesermarsch abgeschlossen sein, sagt von Dzwonkowski. Allerdings könnten sich die Planungen noch durch schwer kalkulierbare Faktoren – wie Witterungsverhältnisse oder Probleme bei der Aktivierung von Unternehmen für die Erdarbeiten – nach hinten verschieben, gibt der Planer zu bedenken.

Thümler mahnt:
„Wartezeiten verhindern“
Ein weiteres mögliches Problem spricht Björn Thümler, CDU-Landtagsabgeordneter und Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur aus Berne, an: „Glasfaserkabel ist weltweit ein begehrtes Gut“, verweist er auf die derzeit „große Nachfrage aus Südostasien“. Somit müsse man sich jetzt beeilen und rechtzeitig Material in ausreichendem Umfang ordern, um nicht später angesichts der zu befürchtenden Ressourcenknappheit unnötige Wartezeiten hinnehmen zu müssen. Denn ein verbessertes Internet – so schnell wie möglich – sei für die Gewerbetreibenden in der Wesermarsch essenziell.

Kortlang mahnt: „Umsetzung bis zum letzten Haus“
Auch der FDP-Landtagsabgeordnete Horst Kortlang ist erleichtert, dass die Wesermarsch vom technischen Fortschritt profitiert, bemängelt jedoch die angekündigte praktische Umsetzung: „Man hätte beim letzten Haus anfangen und sich dann zum Pudding hinarbeiten müssen – und nicht umgekehrt.“ Zwar könne er aus wirtschaftlichen Erwägungen verstehen, dass zuerst der dicht besiedelte Raum abgedeckt werde. Dies dürfe aber in keinem Fall dazu führen, dass die Bewohner in Randgebieten allzu lange auf einen verbesserten Anschluss warten oder gar am Ende gänzlich „in die Röhre schauen“ müssen. Derartige negative Erfahrungen hätte man in anderen Bereichen bereits gemacht, dieses dürfe sich nicht wiederholen, mahnt der Elsflether.
Wenn wiederum alles plangemäß umgesetzt wird, sieht Dragos Pancescu, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen aus Brake, eine „Vorreiterrolle der Wesermarsch bei der Digitalisierung 4.0“.

Informationsabende geplant
Die EWE wird alle Bürger, die von der verbesserten Internetleitung profitieren, per Post kontaktieren. Auch Informationsabende in den einzelnen Kommunen sind angedacht, müssen aber noch terminiert werden. Wer nicht auf das postalische Schreiben des Energieversorgers warten möchte, kann sich schon jetzt im EWE Servicecenter, zum Beispiel in Brake und Nordenham, oder online unter www.ewe.de informieren.

Artikel vom 02.02.2018




» Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
« zurück zur Übersicht

E-PAPER


Aktuelle Ausgabe vom 20.05.2018


Ausgabe lesen


» E-Paper Archiv

BEILAGEN


 


 

WETTER




SITEMAP


Startseite
Nachrichten
Lokales  
Kulturelles  
Titelstory  
Kleinanzeigen
Kleinanzeige aufgeben  
Kontakt
Geschäftsführung  
Anzeigenabteilung  
Redaktion  
Verlagssekreteriat / Kleinanzeigen  
Vertrieb  
Online Medien
E-Paper  
E-Paper Archiv  
Mediadaten
Preisliste  
Technische Angaben  
AGB  
Verbreitungsgebiet  
Zustellung
Austrägerbewerbung  
Zustellreklamationen  
Impressum

PARTNERVERLAGE

Hunte Report Oldenburg   SonntagsZeitung   DasBLV
Cloppenburger Wochenblatt   Sonntagsblatt Vechta   SonntagsReport

 

 
Sonntagszeitung Wesermarsch Verlagsgesellschaft mbH · Breite Straße 26 · 26919 Brake · Tel. (04401) 93750 · info@wesermarsch-am-sonntag.de                                    · Impressum