Werbung im Wesermarsch am Sonntag: Preisliste · Kleinanzeigen Rund um Ihre Zustellung · Kontakt · Impressum
    20.09.2018 - 09:11 Uhr

  

 Rodenkirchen. Vom 22. bis zum 25. September herrscht in Rodenkirchen wieder einmal der Ausnahmezustand: dann nämlich startet das „Fest der Feste“ und der „RoonkarkerMart“ beginnt.  Seit Tagen schon...

weiterlesen...

 
 Tossens. Von Puppen und Spielzeugen geht schon immer eine große Anziehungskraft auf Kinder und Erwachsene aus. Kinder pflegen häufig einen intensiven Dialog mit ihrem Lieblingsspielzeug, das...

weiterlesen...

 

 Ein großer Dank an alle hilfsbereiten Spender

 Von Christina Hinrichs

 Klöncafe des Integrationszentrums geht in die zweite Runde – Internationaler Treffpunkt


 Bedanken sich für die zahlreichen Spielzeug-, Geld- und Lebensmittelspenden: Petra Wragge (links) und Halima Scheermann im Spielzimmer des Integrationszentrums.    Bild: Hinrichs
 Brake. Was in 2015 als Notunterkunft für geflüchtete Menschen aus Kriegsgebieten begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem Integrationszentrum entwickelt, „das sowohl von Ausländern als auch von deutschen Mitbürgerinne  n und Mitbürgern der Stadt Brake besucht wird“, erzählt  Petra Wragge, ehrenamtliche Leiterin der Einrichtung an der Kirchenstraße.

Ehemalige Notunterkunft
In den Räumlichkeiten des ehemaligen Gymnasiums waren seinerzeit etwa 200 Menschen untergebracht. Die meisten von ihnen kamen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Bewohnten die Familien anfangs noch die Klassenräume im vorderen Trakt der ehemaligen Schule, haben sich die Aufenthaltsräume der in Integrationszentrum umbenannten Notunterkunft nach hinten verlagert.
„Die Flüchtlingssituation hat sich entschärft“, so Petra Wragge. Der akute Bedarf an Wohnraum sei geschrumpft. Viele der damals hier untergebrachten Familien seien geblieben, haben in Brake ein Zuhause gefunden. Die Anlaufstelle an der Kirchenstraße  sei den Menschen daher vertraut. „Unsere Angebote sind hilfreich und werden überaus gut angenommen“.
Während in Zeiten der Notunterkunft ein größeres Team, zu dem auch Petra Wragge und Halima Scheermann gehörten, für die hier gestrandeten Menschen da waren, sind derzeit noch vier ehrenamtliche Kräfte regelmäßig vor Ort.

Vier Leute gehören zum Team
„Ich liebe die Atmosphäre in unserem Cafe“, schwärmt Halima Scheermann. Alle Tische seien jedes mal besetzt, „Kinder, Eltern und Großeltern kommen zum klönen, spielen oder einfach nur so, um sich auszutauschen“, erzählt die gebürtige Marokkanerin und Übersetzerin der ehemaligen Notunterkunft. Neben ihr und Petra Wragge gehören Anne Saueressig und Massih Saidi zum Team des Klöncafes. „Es ist viel Action, Stress“, erzählt sie, „aber im positiven Sinne“.
Wenn ein solches Projekt funktionieren soll, müsse man erfahrungsgemäß mit Herzblut dabei sein. Etwa 30 Prozent der Besucher des Klöncafes sind Deutsche. Der Wunsch nach tatsächlicher Integration gehe also in die richtige Richtung.

Großer Dank an die Spender
Geöffnet ist das Cafe jeweils am letzten Freitag im Monat in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr. Erwachsene zahlen 2 Euro für die Getränke und den Kuchen, Kinder zahlen nichts. „Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Spenden, zum Beispiel für den Kuchen und das Obst , bedanken“, betont Petra Wragge. „Sowohl diverse Bäcker, Unternehmer als auch Privatpersonen  aus der Wesermarsch gehören zu den hilfsbereiten Spendern“. Neben dem Klöncafe gibt es  im Integrationszentrum  die Möglichkeit zum nähen und Sport treiben. Während die Kinder am Donnerstag Nachmittag von 15.30 bis 17.30 unter Anleitung nähen lernen, können die Mütter die angegliederte Sporthalle zum Körpertraining nutzen.
Auch die „Bunte Gruppe“ des  benachbarten Kindergartens  stattet dem intergrationszentrum in dieser Zeit häufig einen Besuch ab. Ein weiterer Grundstein in Richtung gelebte Integration, „vollkommen unbürokratisch und unkompliziert“.

Räumen steht Umnutzung bevor
„Solange ich atme, werde ich hier arbeiten“, sagt Petra Wragge lachend. Den Räumen des ehemaligen Gymnasiums steht eine Umnutzung bevor. Bleibt abzuwarten, wie und vor allem wo es mit dem Integrationszentrum weiter geht. Das  engagierte Team schaut trotz unsicherer Zeiten positiv in die Zukunft und freut sich auf viele weitere Nachmittage im Klöncafe, „wo auch immer das sein wird“.

Artikel vom 05.01.2018

» Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
« zurück zur Übersicht

E-PAPER


Aktuelle Ausgabe vom 16.09.2018


Ausgabe lesen


» E-Paper Archiv

BEILAGEN


 


 

WETTER




SITEMAP


Startseite
Nachrichten
Lokales  
Kulturelles  
Titelstory  
Kleinanzeigen
Kleinanzeige aufgeben  
Kontakt
Geschäftsführung  
Anzeigenabteilung  
Redaktion  
Verlagssekreteriat / Kleinanzeigen  
Vertrieb  
Online Medien
E-Paper  
E-Paper Archiv  
Mediadaten
Preisliste  
Technische Angaben  
AGB  
Verbreitungsgebiet  
Zustellung
Austrägerbewerbung  
Zustellreklamationen  
Impressum
Datenschutz  

PARTNERVERLAGE

Hunte Report Oldenburg   SonntagsZeitung   DasBLV
Cloppenburger Wochenblatt   Sonntagsblatt Vechta   SonntagsReport

 

 
Sonntagszeitung Wesermarsch Verlagsgesellschaft mbH · Breite Straße 26 · 26919 Brake · Tel. (04401) 93750 · info@wesermarsch-am-sonntag.de                                    · Impressum