Nordenham. Erstmals in diesem Jahr hat die Kulturstiftung Nordenham Gelder ausgeschüttet. In den Genuss kamen der Arbeitskreis Weltfrauentag und die türkisch-islamische Gemeinde Nordenham.
Der Stiftungsvorsitzende Dr. Rainer Menge und sein Stellvertreter Marco Schnakenberg sowie der Geschäftsführer Harri Kühn überreichten an die Koordinatorin des Arbeitskreises einen Scheck über 264 Euro, während Mehmet Karabacak als Sprecher der türkisch-islamischen Gemeinde sich über einen Scheck von 600 Euro freuen durfte. Damit sei die Finanzierungslücke zur Veranstaltung des Weltfrauentages, der am 8. März im Mehrzweckhaus Einswarden stattgefunden hatte gedeckt, erklärte Zeliha Aykanat. Die islamische Gemeinde benötigt die Mittel der Kulturstiftung, um am Sonnabend, den 5. Mai in der Friedeburg ein Kulturfest zu veranstalten. Sie möchten mit einer Theateraufführung und weiteren Programmpunkten das Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommen feiern, das vor 50 Jahren beschlossen wurde. Ab 18 Uhr wird ein mehrstündiges Programm für alle Nordenhamer geboten. Mehmet Karabacak rechnet mit Gesamtkosten von rund 4.000 Euro.
Die Summen der beiden Schecks eingerechnet, hat die Kulturstiftung Nordenham inzwischen an insgesamt 16 Organisationen 4.464 Euro vergeben. Sie wurde 2008 aus der Taufe gehoben, das Stiftungskapital beläuft sich auf knapp 100.000 Euro. Für weitere Zuwendungen stehen zurzeit rund 5.000 Euro zur Verfügung. Weitere Förderanträge seien erwünscht, betonte Dr. Rainer Menge. Ein Antragsformular befindet sich auf der Internetseite der Stadt Nordenham.